Es gibt keine perfekte Vorsorge für jeden Fall

Einige fragen sich was in der nahen Zukunft alles passieren könnte. Ob es einen (Bürger)-Krieg in Europa gibt, ein Zusammenbruch der Wirtschaft und der städtischen Infrastruktur oder auch inwieweit der Staat in so einem Fall eingreifen würde …

Fakt ist: Wir wissen nicht sicher was passiert. Selbst jemand der Visionen hat und Einblicke in die bestimmte zukünftige Ereignisse hat, kann nicht sicher sagen was passiert. Wir können bestimmte Dinge prophezeien bzw. erahnen wenn wir die aktuelle Situation kennen und Ursache und Wirkung von bestimmten Dingen verstehen, aber wir können trotzdem nicht sicher sagen was passiert. Alles kann sich zu jedem Zeitpunkt vollständig ändern.

Daher sollten wir keine Angst haben, sondern uns einfach so gut wie möglich und mit den Möglichkeiten die wir haben vorbereiten bzw. unseren Lebensstil dahingehend ändern, dass wir unabhängiger vom System leben. Wir sollten dezentrale Strukturen aufbauen und Sicherheiten schaffen.

Ein Haus/Gehöft auf dem Land, ein gut gefüllter Vorrat im Keller, Tauschmittel, ein Gemüsegarten, autarke Strom & Wasserversorgung, Überlebens-Ausrüstung sowie körperliche und mentale Fitness sind die wichtigsten Dinge. Daran sollte jeder von uns arbeiten und nicht in Angst leben und sich den ganzen Tag Gedanken machen, was passieren könnte.

Dein Bedarf für die Krisenvorsorge sowie dem unabhängigen Leben auf dem Land

Ist die Landwirtschaft in deiner Gegend autark?

Hast du dir schonmal Gedanken darum gemacht wie autark die Landwirtschaft in deiner Gegend ist? Wie gut kämen die Bauern in deiner Gegend auch ohne die Stromversorgung von den Kraftwerken oder den Treibstoff von Tankstellen klar? Welche Felder bzw. Höfe wären im Ernstfall wirklich Versorger die nicht allzu sehr auf Maschinen, Logistik, andere Firmen sowie viele Zwischenschritte innerhalb der Produktion angewiesen sind? Könnten diese Höfe die einheimische Bevölkerung halbwegs versorgen?

In den meisten Gegenden sieht es übel aus. Leider ist kaum Autarkie vorhanden. Aber schaue einmal selbst wie es bei dir aussieht.

Die Survival-Bibel ist das ultimative Überlebenshandbuch. In diesem lernst du alles von Sammeln von Nahrung über das finden von Wasser, bis hin zu Feuer machen und Orientierung sowie den Grundlagen der Medizin.

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Mit Holz heizen und kochen – Überleben auf dem Land

Ist es dir möglich mit Holz zu heizen, zu kochen und Wasser zu erhitzen? Wenn nicht, dann hast du ein Problem, sollte der städtische Gashahn oder die Stromversorgung mal eingestellt sein.

Rüste daher nach mit einem Tischherd, Kamin oder kaufe dir zumindest einen mobilen Zeltofen den du dir im Notfall in dein Haus/deine Hütte basteln kannst.

In alten Bauernhäusern die noch nicht komplett auf modern umgestellt wurden, gibt es meistens noch einen großen Tischherd in der Küche sowie weitere Öfen womit geheizt und gekocht werden kann. Auch haben viele Häuser eine zentrale Heizung die mit Holz befeuert wird und heißes Wasser in die normalen Heizkörper pumpt um so das Haus zu wärmen.

Mit einem mobilen Zeltofen bist du sehr flexibel. Du kannst darauf kochen, Wasser erhitzen und dein Zelt, deinen Unterschlupf oder deine Hütte oder Haus im Notfall damit beheizen.

Unabhängigkeit mit einem Holzofen

Holz wird schon seit tausenden von Jahren zum Heizen benutzt. Es ist so gut wie überall auf der Erde verfügbar und macht die Bewohner einer Gegend unabhängig. Nur eine Säge, Axt und ein Ort zum trocknen des geschnittenen Holz ist notwendig, um unabhängig vom öffentlichen Netz heizen und kochen zu können. Im schlimmsten Fall, wenn du keinen eigenen Wald besitzt oder dein Nachbar dich nicht an seinen Wald dran lässt um Bäume daraus zu schneiden, kannst du auch Totholz von Bäumen verwenden die halb in der Luft hängen.

Selbstversorgung und autarke Strukturen sind (überlebens)-wichtig!

Baut euch autarke Strukturen auf! Hühner zum Beispiel liefern euch regelmäßig frische Eier sowie proteinreiches Fleisch.

Ein Netzwerk aus Freunden in der Nachbarschaft die ebenfalls autarke Strukturen haben, ist ebenfalls enorm wichtig! In Krisenzeiten wird es dieses Netzwerk sein, welches dir hilft zu überleben. In früheren Zeiten war es normal, dass sich Dorfbewohner gegenseitig geholfen haben und Tauschhandel betrieben haben.

Der Mensch als Spezies ist ein Gruppenwesen und konnte durch die Geschichte hinweg nur durch den Zusammenhalt seines Stammes oder seiner Sippe überleben.

Sich alleine durschlagen – wann sinnvoll?

In der heutigen Zeit ist kaum noch jemand autark und kann in einer Krise eine Hilfe sein. Kaum jemand beherrscht alte Handwerkstechniken oder weiß noch wie man einen Gemüsegarten richtig bestellt damit daraus ein großer Ertrag kommt. Dieses Wissen muss erst mühsam wieder erlernt werden.

In einer Krise werden die meisten Leute also auf fremde Hilfe angewiesen sein. Da es diese fremde Hilfe jedoch nicht mehr gibt, steht die Bevölkerung dann vor einem großen Problem. Keiner weiß was zu tun ist und daraus entsteht Angst die sehr wahrscheinlich in Gewalt endet.

Du musst gut abwägen ob deine Gegend viel Möglichkeiten bietet dich dort alleine oder mit 2-3 Personen zu verstecken oder ob es sinnvoll ist, dich auf deine Dorfbewohnern und Nachbarn zu vertrauen. Schau dir die Strukturen in deinem Dorf an und überlege wie gut diese in Krisenzeiten zusammenhalten und klarkommen würden.